Flächensuche
   

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Geschichte der Rettungshunde


 
Flächensuche

Menschen werden vermisst. Sie sind nicht am vereinbarten oder gewohnten Aufenthaltsort.

Oftmals sind es verwirrte und orientierungslose an Alzheimer- und Demenz erkrankte Personen, suizidal veranlagte Menschen, Kinder die zur vereinbarten Zeit nicht nach Hause gekommen sind oder Wanderer die nicht am Zielort angekommen sind.

Immer wenn vermutet werden muss, dass sich Personen in hilfloser Lage irgendwo im Gelände befinden, kommen die Flächensuchteams zum Einsatz.

Bei der Suche durchstöbert der Flächensuchhund frei, ohne Leine, das zugewiesene Suchgebiet.

Der Flächensuchhund sucht im Gegensatz zum Mantrailer nicht nach einem speziellen Menschen, sondern allgemein nach menschlicher Witterung. Er wird dabei von seinem Hundeführer begleitet, der ihn so lenkt, dass das Suchgebiet vollständig abgesucht wird. Im Idealfall wird das Rettungshundeteam noch von einem Helfer ohne Hund begleitet, der unterstützende Aufgaben übernimmt, wie z.B. Funkverkehr oder Orientierung.

Hat der Hund eine vermisste Person gefunden zeigt er diese je nach Arbeitsweise und Ausbildung als “Verbeller“, “Bringsler“ oder “Rückverweiser“ seinem Hundeführer an.

Der Verbeller bleibt bei der Person und zeigt seinen Hundeführer durch lautes Bellen den Weg zur vermissten Person.

Der Bringsler hat für seine Anzeige ein Bringsel am Halsband hängen, welches er sobald er die Person gefunden hat, aufnimmt, zum Hundführer zurückkehrt und ihn auf direktem Weg zur vermissten Person führt.

Der Rückverweiser kommt, wenn er die Person gefunden hat, sofort zu seinem Hundeführer zurück, bellt oder springt diesen an und führt ihn auf direktem Weg zur vermissten Person zurück.